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SPD kommt zur Vernunft?

Erfreut zeigt sich der Verein für Brauchtumsfeuer mit CDU Landtagskandidat Dirk Schmidt über die angekündigte Beibehaltung privater Osterfeuer. Es ist als Erfolg für den von Schmidt gegründeten Verein zu werten, dass man sich in der SPD nochmals über das Thema Verbot von Osterfeuern Gedanken gemacht hat.
Das Verbot von Osterfeuern sei, wie vieles von der SPD Bochum zu verantwortende, blinder Aktionismus. Es ist unnötig, für jedes Feuer eine eigene Anmeldung und Genehmigung vorzusehen, da die  Brand- und Umweltschutzvorschriften ein offenes Feuer in zu dicht besiedelten Gebieten sowieso verbieten. Auch das, von Peter Reinirkens (siehe Berichterstattung WAZ Bochum) angeführte, Verbrennen von Hausmüll ist davon natürlich betroffen.

Gegenwind aus der Bevölkerung nahm zu

Weiterhin glaubt Schmidt, sei die SPD unter OB Scholz, durch den kräftigen Gegenwind aus der Bevölkerung zumindest kurzzeitig zur Vernunft gekommen. Die Menschen haben es satt, dass sich die städtischen Entscheidungsträger mit ihren Vorschriften regelmäßig in ihr Privatleben einmischen, so Schmidt. Osterfeuer besitzen eine lange Tradition und unsere Bürger wollen diese Tradition weiter leben.

Warnung an die SPD

Jedoch warnte Schmidt die SPD davor, den Bürgern die Katze im Sack zu verkaufen. So ist zu befürchten, dass die vorläufige Entscheidung der SPD ein wahlkampftaktisches Manöver vor der Landtagswahl ist, um sich nicht dem Unmut der Bevölkerung auszusetzen.

Unser Verein wird auch in Zunkunft die Diskussion um die Oster- und Martinsfeuer begleiten und sich für unsere Bürger einsetzen.

Gründung erfolgt

Lars Lammert und Dirk Schmidt

Lars Lammert und Dirk Schmidt

Am 25. Februar 2010 gründeten 7 Gründungsmitglieder den Verein zur Förderung des Brauchtumsfeuers. Auf die ersten anvisierten Aufnahmen neuer Mitglieder in den nächsten Tagen freue ich mich bereits.

Zur Verlesung und Unterzeichnung einer Satzung gehört auch die Wahl eines Vorstandes. Das Bild zeigt den 1. Vorsitzenden (Dirk Schmidt) und den 2. Vorsitzenden (Lars Lammert). Zusammen mit dem Bezirksvertreter Sascha Bednarz aus dem Bochumer Süden bilden die drei den Vorstand des Vereins, der sich zukünftig um den Erhalt der gefährdeten Brauchtumsfeuer in Bochum kümmert. Diese sind durch die Beschlussvorlagen der Verwaltung gefährdet bzw. drohen durch erhebliche behördliche Auflagen nicht mehr realisierbar zu sein.

Der erste Schritt für den Vorstand wird die Eintragung des Vereins im Vereinsregister am Amtsgericht sein. Ist dies erfolgt, wird der ‚Club‘  offiziell „Verein zur Förderung des Brauchtumsfeuers e.V.“  heißen.

Im Hintergrund des Bilds ist ein vielleicht inoffizielles Maskottchen zu sehen: ein Hase aus Stroh.

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